Demenzerkrankungen nehmen zu. Als ursächlich sind vor allem demografische und gesellschaftliche Veränderungen aufzuführen: Das Lebensalter steigt, weltweit wächst die Bevölkerung, die Erkrankung erfährt mehr Aufmerksamkeit als noch vor einigen Jahren und ungünstige Lebensstilfaktoren nehmen immer weiter zu.
Einen beeinflussbaren Faktor als Risiko für eine dementielle Entwicklung findet man bereits in der frühen Lebensphase: Eine mangelhafte Bildung.
In der mittleren Lebensphase spielen folgende Risikofaktoren eine Rolle, welche das Auftreten einer Demenz begünstigen können. Bis auf das Schädel-Hirn-Trauma sind allesamt beeinflussbar:
In der späten Lebensphase spielen eine soziale Isolation und eine Verschlechterung des Sehvermögens eine Rolle. Ein weiterer Risikofaktor ist die Luftverschmutzung z.B. durch Feinstaub.
Insgesamt sind ca. 40-45% aller Demenzfälle potenziell vermeidbar, wenn alle beeinflussbaren Risikofaktoren reduziert würden.
Selbst bei einer heute nachweisbaren und messbaren genetischen Disposition kann das Auftreten einer Demenz so um Jahre hinausgezögert werden.